💡Hör mal hin: Was deine innere Stimme dir in den Ferien wirklich sagen will
- Janine Bernkurth

- 24. Juni 2025
- 3 Min. Lesezeit
Stell dir vor, du bist im Urlaub, die Sonne wärmt deine Haut, du atmest tiefer, hörst Möwen – und plötzlich hörst du… dich selbst.
Diese innere Stimme, die da flüstert: „Du solltest mal wieder Sport machen.“ – „Warum hast du das eigentlich noch nicht geschafft?“ – „Das war mal wieder typisch du.“
Moment mal. War das gerade… du selbst?

Willkommen beim Gesundheitstrend, von dem noch keiner spricht: Verbal Clean Eating
Wir zählen Kalorien, meiden Industriezucker, trinken Hafermilch-Latte und kaufen plastikfrei – aber wie ist’s mit unseren Worten? Viele unserer alltäglichen Formulierungen wirken wie Zuckerschocks fürs Nervensystem: 👎 Reizend. 👎 Aufputschend. 👎 Schädlich auf Dauer.
Und das Verrückte: Wir merken es nicht mal. Wir sabbern uns durch den Alltag mit Sätzen wie:
„Ich bin einfach total verplant.“
„Wie blöd kann man eigentlich sein…“
„Na toll, auch das noch…“
„Das ist doch völlig normal, sich so zu stressen.“
Die neue Achtsamkeit ist verbal
Worte wirken. Mehr als du denkst. Sie gehen nicht nur raus – sie kommen auch rein. Dein Gehirn speichert sie: schnelle Energie, kurze Freude, oder auf Dauer negativ als eine Art Crash.
🧠 Dein Körper reagiert auf negative Sprache genauso wie auf echte Gefahr: mit Anspannung, Stresshormonen, innerer Unruhe. Und ganz besonders hörst du in den Sommerferien mehr davon – weil du endlich mal still bist. Kein Termin, kein Call, kein Dauerrauschen. Dafür: Zeit. Und innere Gespräche.
Ferienzeit ist Sprach-Detox-Zeit
Die Sommerferien sind der perfekte Moment, um deine innere Stimme zu entgiften. Denn: Was du dir selbst sagst, prägt, wie du denkst. Und was du denkst, beeinflusst, wie du dich fühlst. Und am Ende sogar, wie du anderen begegnest – im Urlaub, in der Partnerschaft, im Familienchat oder bei der Rückkehr ins Büro.
✨ 5 Tipps für deinen Verbal Detox in den Ferien
1. Sprich mit dir wie mit deiner besten Freundin. Würdest du ihr sagen: „Du bist echt faul heute“? Nein? Dann sag’s auch nicht zu dir.
2. Faste Floskeln. Sätze wie „Das ist halt so“ oder „Da kann man nichts machen“ klingen harmlos, sind aber Gift für Veränderung.
3. Ersetze Selbstkritik durch Neugier. Statt: „Warum hab ich das wieder nicht hingekriegt?“→ „Was hat mich davon abgehalten – und was brauch ich stattdessen?“
4. Detoxe deine Chats. Worte wie „müssen“, „nur mal schnell“, „sorry, dass ich nerve“ – raus damit. WhatsApp ist kein Stressverstärker.
5. Höre deiner inneren Stimme bewusst zu. Schreib dir 3 Sätze auf, die du dir im Kopf oft sagst. Dann prüfe: Würdest du wollen, dass dein Kind oder dein Lieblingsmensch sich das auch sagt? Sonst streichen.
Deine innere Stimme ist dein Spiegel und dein Schlüssel
Wenn du in den Ferien beginnst, achtsamer zu sprechen, wirst du merken: Die Welt wird weicher. Du wirst weicher. Das ist kein Eso-Kram, das ist neurobiologisch klug: Deine Sprache reguliert dein Nervensystem.
🌞 Also: Nimm dir diesen Sommer nicht nur ein Eis, sondern auch einen Moment für deinen Wortschatz. Faste ein paar Floskeln. Füttere dich mit Klarheit. Sprich dich gesund. Davon profitiert gerade auch in den Ferien positiv dein Umfeld.
Denn deine innere Stimme ist nicht irgendein Hintergrundrauschen. Sie ist deine beste Freundin, dein Coach, dein Kompass. Und sie verdient denselben Respekt wie dein Körper, deine Ernährung und dein Urlaub.
☀️ Extra-Tipp für erholsame Ferien

Viele Menschen sind gerade einfach… durch. Der Akku leer, das Gedankenkarussell auf Dauerschleife, und dann sagt die innere Stimme auch noch: „Jetzt musst du aber im Urlaub was erleben!“ – Spoiler: Musst du nicht.
Wenn du dir selbst mal wirklich zuhörst, merkst du ziemlich schnell: Dir ist vielleicht gerade nicht nach Yoga am Strand, Stadtführung bei 32 Grad oder Familienwandertag mit Picknickrucksack. Vielleicht willst du einfach nur: 🌊 Am Meer sitzen. 😌 Nichts sagen. 😴 Und exakt. Gar. Nichts. Tun.
Und weißt du was? Das ist absolut erlaubt. Denn die schönste Art, deine innere Stimme wieder wahrzunehmen, ist manchmal einfach, sie nicht ständig zu übertönen. Also: Lass den To-do-Zettel los. Auch im Kopf. Dein Nervensystem wird’s dir danken – und deine Sprache sowieso.
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Schöne Ferien,
Janine






